Gute Gründe für Drupal


Drupal ist Open Source

Für Drupal fallen keine Lizenzkosten kann, da es sich um ein Open Source CMS handelt.

Drupal ist mobilfähig

Seit Drupal 8 stellt die Mobilfähigkeit der Websites eine Kernfunktion des CMS dar. Sogar das Backend ist responsive und ermöglicht die Bearbeitung der Website-Inhalte von unterwegs per Tablet oder Smartphone.

Drupal ist einfach zu bedienen

Um die Seiteninhalte zu pflegen, sind bei Drupal keine Programmierkenntnisse erforderlich. Website-Inhalte können direkt an der Website-Oberfläche (in-place-editing) bearbeitet werden. Zusätzlich macht das responsiv gestaltete Backend das Editieren von Inhalten komfortabler.

Drupal ist skalierbar und vielseitig einsetzbar

Drupal bietet unzählige Erweiterungen (Module), die bequem miteinander kombiniert werden können. So können von der einfachen Webvisitenkarte, über Blogs oder Intranetlösungen bis hin zu Unternehmenswebsites und Online Shops alle Kundenwünsche erfüllt und auch komplexe Geschäftsprozesse abgebildet werden.

Drupal ist mehrsprachig

Mit Drupal lassen sich sowohl einzelne Seiten als auch die ganze Website sowie die Benutzeroberfläche in verschiedenen Sprachvarianten anbieten. Drupal beherrscht hierbei sogar das kyrillische Alphabet und die Zeichen asiatischer Sprachen wie Chinesisch oder Koreanisch. Spracheinstellungen können mithilfe von Lokalisierungsdaten vorgenommen werden.

Drupal ist anpassungsfähig

Nicht nur durch die unzähligen Module kann Drupal an Ihre Anforderungen angepasst werden. Das Content Management System bietet ein rollenbasiertes Rechtesystem. Das hat den Vorteil, dass jeder Nutzer nur die Bereiche sehen und bearbeiten kann, für die ihm auch die Rechte zugewiesen wurden.

This has the advantage that all users can view and edit only the areas for which they have been assigned the rights.

 

Drupal und SEO


Jeder Website-Betreiber hat mittlerweile schon einmal von Suchmaschinenoptimierung oder SEO gehört. So verschieden die jeweiligen Website-Projekte sind, so verschieden sind die nötigen Maßnahmen, um die eigene Website für Suchmaschinen zu optimieren, sprich in den Suchergebnissen möglichst weit vorn zu stehen.

In vielen Unternehmen herrscht die Meinung vor, dass Ausgaben für Suchmaschinenoptimierung lediglich eine einmalige Investition erfordern. Das ist ein Irrglaube. SEO ist ein kontinuierlicher Prozess. Nicht nur jedes Update von Google & Co. macht es notwendig, die eigenen Optimierungen zu überprüfen, sondern auch die Wettbewerber. Jedes Mal, wenn ein Wettbewerber seine Website optimiert oder eine neue Website gelauncht wird, kann das Auswirkungen auf das Ranking der eigenen Unternehmens-Website haben. Und das ist völlig unabhängig von der Software, mit der die Website programmiert wurde.

Bei Websites, die auf Drupal basieren, sollte wie bei jeder anderen Website auch, der Inhalt im Fokus stehen. Letztlich entscheidet dieser darüber, ob ein Besucher auf der Website verweilt oder diese wieder verlässt, weil er nicht gefunden hat, was gesucht wurde. Die Inhalte können dabei vielfältig sein und Drupal kann Ihnen helfen, diese Inhalte zu verwalten – unabhängig von der Form. Darüber hinaus stellt Drupal Module zur Verfügung, die helfen, genau diese Inhalte für Suchmaschinen verständlicher zu gliedern.

Schrittweise Suchmaschinenoptimierung für Drupal-Webseiten:

Zum Start: Prüfen Sie die Indexierung Ihrer Webseiten

Bevor Sie mit der Suchmaschinenoptimierung beginnen, sollten Sie prüfen, wie viele Ihrer Webseiten indiziert sind (site:ihreseite.de). So sehen Sie, an welcher Stelle Ihre Startseite steht und ob sich die Zahl der indizierten Seiten von der in Ihrer Drupal-Installation unterscheidet.

Die Basis: Onsite und OnPage Optimierungen

Hierunter sind technische Maßnahmen zu verstehen, die jeder Website-Betreiber selbst vornehmen kann, da es sich um Optimierungen direkt auf der Website handelt. Hierzu zählen u. a. die Optimierung der Meta-Descriptions und der alt-Attribute von Bildern und der Seitentitel sowie die Verwendung von validem und suchmaschinenfreundlichem Markup. An dieser Stelle sollten auch die internen Verlinkungen überprüft werden, um der Suchmaschine das Crawlen der Seiten zu erleichtern. Darüber hinaus sollten mit robots.txt und sitemap.xml zwei Möglichkeiten genutzt werden, die Suchmaschine zu „steuern“. robots.txt gibt hierbei einen Hinweis an die Suchmaschinen, welche Webseiten indiziert werden sollen und welche nicht. Die Sitemap zeigt Google & Co. wie Ihre Website aufgebaut ist.

Mobile First: Responsive Design

Seit dem 21.4.2015 werden Mobil-freundliche Webseiten, sprich Websites mit responsivem Design von Google besser indiziert. Das gilt natürlich auch für alle Webseiten, die auf Drupal basieren. Daher gilt hier wie für alle anderen Webseiten auch: Gestalten Sie Ihre Website responsiv, um in den Suchmaschinen möglichst weit oben zu stehen.

Den Nutzer im Fokus: Relevante Inhalte erstellen

Auch wenn die Suchmaschinen die Webseiten automatisiert crawlen und indizieren, werden deren Inhalte immer noch von Menschen gelesen. Daher sollten Sie die Texte Ihrer Webseiten auch für Ihre Zielgruppe schreiben. Dass Sie dann relevante Keywords in Ihre Texte einfließen lassen, ist unabdingbar. Sie wollen ja schließlich auch mit den für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte relevanten Schlagworten gefunden werden. Hier schadet es nicht, sich die Webseiten Ihrer Mitbewerber anzuschauen und zu analysieren, welche Keywords verwendet werden. Das Googeln verschiedener Keyword-Kombinationen zeigt Ihnen zudem, welche Webseiten mit diesen Keywords ranken, und ob in dieser Hinsicht Optimierungsbedarf auf Ihrer eigenen Website besteht.

Schnellere Websites: Googles PageSpeed

Die Ladegeschwindigkeit der Website ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium dafür, wie die Site rankt. Je langsamer die Website lädt, desto schlechter wird sie von den Suchmaschinen bewertet. Mit Tools wie PageSpeed Insights von Google kann die eigene Website überprüft werden. Google liefert sogar Vorschläge zur Problembehebung.

Zur Kontrolle: Google Search Console

Google ist mit einem Marktanteil von 94 % (Quelle: de.statista.com) die in Deutschland am meisten genutzte Suchmaschine. Letztlich zielen alle Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung auf Google ab. Daher sollte jeder Website-Betreiber in der Google Search Console, die über Google erzielten Klicks überprüfen, sich bei kritischen Problemen benachrichtigen lassen und testen, ob Google die eigenen Website-Inhalte richtig lesen kann. 

Essentials: Drupal-Module, die für SEO unerlässlich sind

Das Framework Drupal stellt zahlreiche Module zur Verfügung, um Websites für Suchmaschinen zu optimieren. Hier eine Auswahl verschiedener Module. Leider gibt es je nach Drupal-Version unterschiedliche Module, die zur Verfügung stehen. Die Auswahl kann also lediglich eine Übersicht über die SEO-Möglichkeiten in Bezug auf Drupal liefern.

ALinks: Dieses Modul ersetzt automatisch Text durch Links, die vorher im Administrations-Interface definiert wurden.

Content Optimizer: Das Überarbeiten von Website-Texten ist eine unendliche Geschichte. Der Content Optimizer hilft bei der Onpage-Optimierung und stellt sicher, dass die Drupal-SEO-Best-Practices beachtet wurden. Darüber hinaus stellt das Modul einige Analysen bereit.

HTML-Purifier: Hilft bei der Identifizierung von schlechtem HTML-Code und stellt sicher, dass die Dokumente standardkonform sind.

Costum Breadcrumbs: Mit diesem Modul können Breadcrumb-Pfade für jede Art von Nodes (Beiträgen) erstellt werden.

Taxonomy Breadcrumbs (alternativ): Verhindert, dass lediglich Startseite im Pfad zu sehen ist und stattdessen die Vokabulare und Begriffe in der Breadcrumb URL erscheinen.

Link Checker: Hilft bei der Identifizierung von nicht funktionierenden Links.

Page Title: Ermöglicht die Vergabe individueller Seitentitel für jede beliebige Seite. Ohne dieses Modul würde automatisch die Hauptüberschrift der Seite als Page Title verwendet werden.

Path: Ist Bestandteil des Drupal-Cores und sollte immer aktiviert sein. So wird aus .../node1/ldkhgej/... z. B. .../service/newsletter/... usw. Zusätzlich kann noch das Modul PathAuto installiert werden. Hiermit können automatisch sprechende URL auf Basis des Seitentitels erstellt werden.

Global Redirect: Dieses Modul hilft, doppelten Content zu vermeiden. Einzelnen nodes werden entsprechende Ziele zugeordnet und diese nodes sind dann auch nur unter den entsprechenden Links zu erreichen (z. B. node2=Impressum).

Redirect: Dieses Modul erstellt automatisch Redirects (Weiterleitungen) von Seiten, deren Pfad sich geändert hat.

XML-Sitemap: Erstellt eine XML-Sitemap, um eine Drupal-Website möglichst schnell und vollständig indexieren zu lassen.

Scheduler: Wer Webseiten erst zu einem bestimmten Datum veröffentlichen möchte, braucht dieses Modul. Mit Scheduler lässt sich außerdem auch ein Datum festlegen, ab wann die Seite nicht mehr publiziert werden soll.

Eine Liste aller Drupal-SEO-Module ist auf der Website www.drupal.org zu finden.